Ich liebe Studien zu uns Menschen

•4. März 2011 • Schreibe einen Kommentar

Vor einigen Jahren hatte ich ja schon gelesen – in einem Buch – dass größere Männer (bei Frauen bin ich mir nicht sicher, ob das da auch gilt) mehr verdienen als kleinere. Statistisch und über das gesamte Berufsleben gesehen. Die Studie kam dazu glaube ich aus den USA. Eine Quelle habe ich nicht mehr.

Jetzt kommt gerade eine neue Studie zu einer ähnlichen Thematik.
Leichtere Männer verdienen weniger als normal gewichtige Männer.

Bei einer 25 jährigen Berufslaufbahn und einem Gewichtsunterschied von 25 pounds (12,5 Kilo?) macht das USD 210.925 aus. Also der leichtere Mann bekommt weniger. Da ich mich gerade etwas über dem normalen befinde bekomme ich also eher mehr. Es heißt: … bis zu dem Punkt wo Fettleibigkeit diagnostiziert werden könnte. Da bin ich ja noch lange weit entfernt.

Bei Frauen hingegen ist es umgekehrt. Frauen mit 25 pounds weniger als die normal gewichtige Frau  bekommen mehr. Nämlich USD 389.300.

Und das hat alles nichts mit Leistung zu tun. Alles Stereotype.

Hier der Link zur Studie.

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Vorstellungsgespräche

•24. Februar 2011 • Schreibe einen Kommentar

Ich lese gerade ein sehr interessantes Buch “SWAY – The Irresistible Pull of Irrational Behavior”.

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Irrationales Verhalten scheint uns Menschen irgendwie angeboren zu sein. So kommt es durchaus vor, dass intelligente Menschen einen 20 Dollarschein für mehr als 200 Dollar ersteigern oder dass sie ein Darlehen eher für attraktiv halten wenn es von dem Bild einer attraktiven Frau  begleitet wird. Dabei kam es auf die wirklichen Konditionen des Darlehens eher weniger an.

Interessant ist es auch für Personaler und Führungskräfte.
In Vorstellungsgesprächen für einen neuen Job geht es auch darum herauszufinden, wie der zukünftige Mitarbeiter wohl sein wird und welche Leistungen er erbringen wird. Denn dafür wird er ja meistens eingestellt.

Es folgen 10 Fragen, die am häufigsten gestellt werden. Wir könnten nun denken, dass diese nützlich sind, um die Leistungen vorherzusagen. Aber weit gefehlt. Nur eine einzige dieser 10 Fragen ist zielführend. Was denken Sie, welche ist es?

1. Warum sollte ich Sie einstellen?
2. Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?
3. Was sind Ihre größten Stärken und Schwächen?
4. Wie beschreiben Sie sich selbst?
5. Welchen Themen haben Ihnen an der Uni am besten gefallen und welche gar nicht?
6. Was wissen Sie über unser Unternehmen?
7. Warum haben Sie sich bei uns beworben?
8. Warum haben Sie Ihren letzten Job aufgegeben?
9. Was möchten Sie in 5 Jahren verdienen?
10. Was möchten Sie in Ihrem Leben erreichen?

Welche Frage die einzig sinnvolle zu sein scheint, erfahren Sie hier.

Für eine ausführlichere Diskussion des Themas gibt es bestimmt eine Menge Informationen im Internet und auch im Buch.

Viel Spaß beim Raten und lesen.

Was hilft mehr: Redegewandtheit oder Wahrheit?

•18. Februar 2011 • Schreibe einen Kommentar

Eigentlich ahnen wir es ja: Wenn der Redner vorn am Pult auf eine Frage zwar ausweichend aber schön (wortgewandt) antwortet und damit die Frage gar nicht beantwortet, mögen wir ihn und vertrauen wir ihm mehr als wenn er die Wahrheit sagt und die Frage korrekt dabei aber nicht so schön ausformuliert beantwortet.

Ganz besonders interessant ist das bei Politikern. Leider habe ich die Reden unserer deutschen Politiker noch nicht unter diesem Aspekt betrachtet, aber eine Untersuchung zu den amerikanischen Größen gibt es. Hillary Clinton ist toll und Ronald Reagan war ein Meister darin.

Hier der Link dazu. (Englisch)

Welche Erfahrung habt ihr damit?

Why Do the Abbotts Wait, While the Zimmermans Rush to Buy?

•18. Februar 2011 • Schreibe einen Kommentar

Es gibt immer wieder schöne neue Studien oder zumindest deren Veröffentlichung. So erreichte mich heute eine Nachricht des Science Daily zu einer Studie, in der es um das Kaufverhalten von Menschen geht. Eigentlich nichts neues. Aber das Ergebnis dieser Studie überraschte mich doch: Menschen, deren Nachname mit einem Buchstaben beginnt, der ziemlich am Ende des Alphabets steht, tendieren dazu, eher Kaufangebote wahrzunehmen als Menschen, deren Nachname mit einem Buchstaben beginnt, der am Anfang des Alphabetes steht. Also kauft ein Herr Zimmermann schneller/eher als Herr Becker. Dies gilt jedoch nicht für Frau Becker, wenn Sie früher Rauch hieß. Und auch nicht für Frau Zimmermann geb. Adler.

Ich habe mich da noch nicht wieder gefunden. Das K steht für mich irgendwo in der Mitte.

Hier geht es zum Originaltitel.

Wie sieht es bei Euch aus?

Interaktives

•13. Dezember 2010 • Schreibe einen Kommentar

Da eine Standard-Webseite im allgemeinen nicht so interaktiv oder auch kommunikativ wie eine Facebook Seite ist habe ich mir gedacht, dass ich auf unsere Webseite mal eine kleine Interaktion einbaue.

Hier kann jeder testen, ob wir ihm oder ihr bei seiner Arbeit wirklich helfen können.
Foto1 Je nach Auswahl geht es weiter oder es gibt ein kleines Fazit.

Foto Foto

In jedem Fall ist es aber nett, wenn wir über Facebook in Kontakt bleiben.

Und: Falls wir helfen können, gewinnt unser Kunde Zeit, meisten viel Zeit, er vermeidet Fehler und er steigert gleichzeitig seine eigenen Professionalität.

Probieren Sie es doch einfach einmal aus: Hier ist der Link.

MS Office Dokumente von 97, 2000, XP oder 2003 auf 2010 migrieren

•9. November 2010 • Schreibe einen Kommentar

In vielen Unternehmen werden tagtäglich MS Office Dokumente erzeugt. Dies sind meistens Word oder Excel Dateien, häufig auch PowerPoint Folien, seltener dagegen Access oder andere MS Office Dateien.

Steht nun eine Migration von MS Office 97, 2000, XP oder 2003 auf 2010 an, kann es durchaus sein, dass einige Dokumente nicht kompatibel mit der neuen Version sind. Hier hilft nur, jedes einzelne Dokument, Vorlage, VBA-Projekt anzufassen und zu testen. Glücklicherweise hat Microsoft dafür auch ein Tool geliefert. Das ist der Office Migration Planning Manager (OMPM) 2010. Dieser Manager schaut sich alle Dateien an (Dateien aus Microsoft Outlook, Microsoft FrontPage, Microsoft OneNote und Microsoft InfoPath werden leider nicht überprüft) und gibt als Ergebnis eine schöne Auflistung aus. Dort kann dann ersehen werden, welche Dateien noch eine Nachbearbeitung benötigen. Entweder mit weiteren Tools oder durch einzelnes manuelles Umprogrammieren.

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Oben eine Kategorisierung der angezeigten Ergebnisse.

Dann hoffen wir nur, dass Sie nicht so viele Dateien haben, die Sie noch bearbeiten müssen. Wenn im nächsten Jahr die Migrationswelle rollen sollte, könnten Spezialisten dafür knapp werden. Die eigene IT hat im Allgemeinen keine Kapazitäten dafür.

Welche Erfahrungen haben Sie mit IT-Migrationen gemacht? Gibt es etwas, was immer Probleme bereitet?

Hier noch ein Beitrag aus UK über eine Verschiebung der Migrationsaktivitäten ins Jahr 2011. (Link)

Gedanken zu IT Migrationen

•8. November 2010 • Schreibe einen Kommentar

 

Bild 1schwarzIn Unternehmen gibt es von Zeit zu Zeit Migrationen/Umstellungen von einer Software auf eine andere. Oder von einer älteren Version auf eine aktuellere. Im Prinzip gehören solche Migrationen zum IT Alltag und können herausfordernd sein aber dennoch jederzeit gemeistert werden.

Etwas komplexer wird es, wenn die Migration Auswirkungen auf die User (Mitarbeiter) hat. Dann kommt meistens auch HR und Training ins Spiel. Ab einer bestimmten Unternehmensgröße wird es nämlich interessant und sehr komplex.

Jüngste Beispiele sind die OS+ Migration der Sparkassen in Deutschland und viele MS Office 2010 Migrationen. Hier müssen mitunter alle Mitarbeiter geschult werden. Und diese Massentrainings schultern im Allgemeinen die HR Abteilungen.

Aus unserer Erfahrung gibt es in den HR Abteilungen 3 Herangehens-weisen an die Organisation dieser Trainings:

1. Nutzung eines SAP Moduls

2. Nutzung eines SharePoint Servers

3. Nutzung einer internen extra dafür entwickelten Office Anwendung

Wir wollen hier nur auf die Punkte 2 und 3 eingehen, da die SAP Module in jedem Unternehmen anders implementiert sein können und damit die Funktionalitäten variieren.

2 – SharePoint Server

Zwingend für diese Variante ist ein SharePoint Server von Microsoft. Falls es diesen im Unternehmen gibt, ist das eine gute Voraussetzung. Die IT sollte damit in der Lage sein, eine webbasierte Verwaltung für Mitarbeitertrainings aufzusetzen. Falls es keinen SharePoint Server gibt, kann solch ein Server auch gemietet werden. Hier gilt es dann aber bestimmte Regeln des Datenschutzes zu beachten.

Wenn der Server aber einmal läuft, muss die HR Abteilung dann „nur“ noch die Kurse (Räume, Dozenten etc.) anlegen und das Vorhandensein dieser Plattform kommunizieren. Die Mitarbeiter melden sich dann selbständig an oder auch ab und bekommen automatisch Einladungen zu den von Ihnen ausgewählten Trainings. Gleiches gilt auch für die Dozenten.clip_image002[3]

Zusammenfassung

+ jeder Mitarbeiter handelt
  selbstbestimmt
+ gleiches gilt für die Dozenten
+ Räume und Trainings werden den
  Kursen zugeordnet und sind somit auch geplant.
+ das System erledigt die An- und Abmeldungen automatisch
+ Reports sind möglich
+ keine Steuerung der Trainings mehr möglich
+ Kursauslastung ist nicht garantiert
+ IT muss sehr stark involviert sein
+ wenig Programmieraufwand, nur Anpassungen nötig, evtl. Einsatz
  externer Ressourcen

 

3 – Nutzung einer intern entwickelten Office Anwendung

Hier kann die gewünschte Funktionalität exakt an die internen Bedürfnisse der Trainingsorganisation angepasst werden. Die Mitarbeiter können unter anderem auch zu Ihrer Verfügbarkeit und Ihrem Trainingsbedarf (evtl. auch durch FK festgelegt) abgefragt werden und diese Daten werden dann als wichtige Kriterien bei der Planung automatisch berücksichtigt. D.h. die Planung erfolgt hier nicht durch die Mitarbeiter selbst, sondern Ihnen wird entsprechend Ihrer Verfügbarkeit ein Training zugewiesen.
Damit ist u.a. auch die Kursauslastung gewährleistet. Die Mitarbeiter werden durch das System eingeladen oder auf Stornierung hingewiesen. In Kombination mit weiteren Daten ist ein lückenloses Migrations-Reporting möglich.

Zusammenfassung:clip_image002[5]

+ Den Mitarbeitern und Dozenten wird ein Training zugewiesen.
+ Räume und Trainings werden den Kursen zugeordnet und sind somit auch geplant.
+ Das System erledigt die An- und Abmeldungen automatisch
+ Reports sind möglich
+ gezielte Steuerung der Trainings ist möglich.
+ Kursauslastung kann gewährleistet werden.
+ IT ist relativ wenig involviert.
+ viel Programmieraufwand, evtl. Einsatz externer Ressourcen

 

Fazit:

Je nach interner Zielsetzung und Anzahl der Mitarbeiter kann sich die eine oder andere Variante als Optimum heraus stellen.

In allen 3 Fällen wünschen wir Ihnen viel Erfolg und das dieses Bild in Erfüllung geht.

Bild 2schwarz

Hier ist eine kleine Umfrage dazu auf Facebook.